Adidas Metalbone HRD+ 3.4 Test: Power, Komfort und Anpassung

Entdecken Sie, wie der neue Adidas Metalbone HRD+ 3.4 Padel-Schläger fortschrittliche Materialien, ein anpassbares Gewichtssystem und einen größeren Sweetspot kombiniert, um beeindruckende Power und Komfort auf dem Platz zu liefern. Dieser Test analysiert die Leistung in allen Spielbereichen, hebt Stärken hervor und zeigt, wo sich Spieler anpassen müssen. Lesen Sie weiter, um herauszufinden, ob dieser innovative Schläger zu Ihrem Spielstil und Ihren Bedürfnissen passt.

Video created by: @Dani_13

Wichtige technische Merkmale und Anpassbarkeit des Adidas Metalbone HRD+ 3.4

Der Tester beginnt mit der Hervorhebung der Adidas Metalbone HRD+ 3.4-typischen technischen Eigenschaften und der Verarbeitungsqualität. Diese neueste Version behält den traditionellen Adidas-Seilgriff bei, der nun 13,5 cm misst – ein längerer Griff als in den Vorjahren. Das Herzstück des Schlägers wurde verkleinert, und der Rahmen verfügt weiterhin über ausgeprägte Kanten, die die Steifigkeit erhöhen, mit der Power Groove-Technologie von Adidas für zusätzliche Stabilität.

Die Schlagflächen bestehen aus 16K-aluminiertem Carbon, kombiniert mit dem High Memory-Gummi von Adidas, dem härtesten Kern der Marke. Eine 3D-Rauheit ist auf den Flächen vorhanden, um die Spin-Erzeugung zu unterstützen. Der Tester merkt an, dass frühe Produktionschargen eine schwarze Kappe hatten, spätere eine orangefarbene, aber nach dem Testen beider Varianten bestätigt er, dass die Härte gleichbleibend ist – beschrieben als mittelhart, aber etwas weicher und reaktiver als das Vorjahresmodell.

  • Gewicht (ohne Schrauben): 345–360g (getestetes Modell: 360g)
  • Balancepunkt: 26,7–27,2 cm (je nach Schraubenkonfiguration)
  • Schlagflächenmaterial: 16K-aluminiertes Carbon
  • Kern: High Memory-Gummi (hart)
  • Grifflänge: 13,5 cm (langer Griff)
  • Rahmentechnologie: Power Groove

Ein herausragendes Merkmal ist das anpassbare Schraubensystem, mit dem Spieler sowohl Gewicht als auch Balance einstellen können. Die Schrauben bestehen aus drei Teilen – schwarz (1,8g), blau (je 0,6g) und silber (je 1,3g) – mit einem maximalen Zusatzgewicht von 6g pro Stück. Vier Kunststoffschrauben (insgesamt 1g) sind ebenfalls enthalten. Der Tester probierte verschiedene Konfigurationen, darunter das Galán-Setup (ein komplettes Stück am Kopf), und stellte fest, dass sich Balance und Handhabung deutlich an individuelle Vorlieben anpassen lassen.

Leistung im Defensivspiel und Kontrolle aus dem Hinterfeld

Die Analyse des Testers zur Leistung des Schlägers in der Defensive zeigt eine ausgewogene Mischung aus Stärken und Kompromissen. Der Sweetspot wird als verbessert gegenüber dem Vorjahresmodell beschrieben, jetzt näher an einer Standardgröße, was Fehltreffer verzeiht. Allerdings haben der höhere Balancepunkt und der längere Griff die allgemeine Wendigkeit reduziert, besonders bei schnellen oder schwierigen Bällen in der Abwehr. Das bedeutet, der Schläger verlangt vom Spieler mehr Bewegung und Vorbereitung.

Bei mittlerem und mittelniedrigem Tempo bietet der Metalbone HRD+ 3.4 eine hervorragende Ballausgabe, sodass weniger Kraftaufwand nötig ist, um den Ball übers Netz zu bringen. Der Tester findet ihn weniger fordernd und komfortabler als das Vorgängermodell, mit einem ausgeprägteren Rebound-Effekt. Bei höherem Tempo kann jedoch die Kontrolle leiden – Bälle verlassen die Schlagfläche mit mehr Power als beabsichtigt, was zu Überhits führen kann. Der Tester betont, dass der Schläger zwar weniger technisch und leichter zu beschleunigen ist, Spieler aber bei schnellen Ballwechseln auf die Kontrolle achten müssen.

Gefühl im Mittelfeld: Vibora- und Tray-Schläge

Im Mittelfeld, besonders bei Vibora- und Tray-Schlägen, stellt der Tester deutliche Verbesserungen fest. Die Vergrößerung des Sweetspots führt zu weniger Fehlschlägen und konstanterer Tiefe, auch bei nicht perfektem Kontakt. Der höhere Balancepunkt und der längere Griff sorgen für einen Hebeleffekt, erhöhen die Schlägerkopfgeschwindigkeit und ermöglichen schwerere, tiefere Schläge mit weniger Kraftaufwand. Der Tester schätzt, dass der Ball bei mittlerem Tempo tief und schnell kommt, was den Schläger weniger fordernd für Spieler macht, die nicht immer mit maximaler Intensität spielen.

Für Spieler, die gerne aggressiv von oben beschleunigen, kann der verstärkte Rebound jedoch die Kontrolle erschweren. Der Ball läuft schneller als beim Vorgängermodell, und der Tester warnt, dass offensive Spieler, die ohnehin viel Geschwindigkeit erzeugen, den Rebound als zu stark empfinden und dadurch Fehler machen könnten. Umgekehrt profitieren Spieler, die bisher in Überkopf-Situationen wenig Unterstützung vom Schläger hatten, von der verbesserten Ballausgabe und Fehlertoleranz.

Volleys: Wendigkeit und Offensivpotenzial am Netz

Im Volleybereich nimmt der Tester die auffälligste Veränderung gegenüber dem Vorjahresmodell wahr. Der Metalbone HRD+ 3.4 ist langsamer in der Handhabung aufgrund des höheren Balancepunkts und des erhöhten Gewichts, besonders bei schnellen Netzduellen oder schnellen Bällen. Der Tester kam manchmal nicht schnell genug hinterher, insbesondere bei rasanten Volleywechseln.

Trotzdem sorgt die Verbesserung des Sweetspots dafür, dass Blocks und einfache Volleys zuverlässiger sind und der Schläger auch bei defensiven Schlägen eine gute Tiefe liefert. Bei mittlerem Tempo bleibt die Kontrolle solide, und der lange Griff ermöglicht effektiven Spin und Gewichtsverlagerung. Bei hohem Tempo kann der Rebound-Effekt jedoch dazu führen, dass der Ball zu schnell von der Schlagfläche springt, was das Selbstvertrauen bei aggressiven Volleys mindert. Spieler, die offensive Unterstützung suchen, werden die Power des Schlägers schätzen, aber wer ohnehin hart schlägt, muss sich eventuell anpassen, um Überhits zu vermeiden.

Power und Fehlertoleranz bei Abschlüssen und Smashs

Bei Abschlüssen und Smashs hebt der Tester die gesteigerte Power und Fehlertoleranz des Metalbone HRD+ 3.4 hervor. Der größere Sweetspot und der verstärkte Rebound-Effekt sorgen dafür, dass auch nicht perfekt getroffene Bälle viel Power erzeugen können. Das macht den Schläger technisch weniger anspruchsvoll und ermöglicht Spielern mit mittlerer Technik starke Ergebnisse bei Überkopf- und Smash-Schlägen.

Der Tester merkt an, dass das Vorjahresmodell bei perfektem Treffer vielleicht etwas mehr rohe Power bot, die neue Version aber deutlich fehlerverzeihender und unterstützender ist – besonders für Spieler, die nicht immer den Sweetspot treffen. Der Rebound-Effekt hilft besonders bei „Schuss für drei“-Situationen, da das Feld leichter mit weniger Kraftaufwand geräumt werden kann.

Für wen eignet sich der Adidas Metalbone HRD+ 3.4?

Zusammenfassend positioniert der Tester den Metalbone HRD+ 3.4 als Schläger mit einem UVP von 390 € und einer breiteren Zielgruppe als das Vorgängermodell. Die neue Version ist weniger fordernd, bietet mehr Ballausgabe und einen ausgeprägteren Rebound-Effekt bei hohem Tempo. Dafür wird etwas Wendigkeit geopfert, weshalb er sich besonders für Spieler eignet, die Offensivspiel über Handhabung stellen.

Der Tester empfiehlt den Schläger für fortgeschrittene Spieler bis mittleres Niveau, insbesondere für diejenigen, die von mittel-harten Schlägern wechseln und mehr offensive Unterstützung ohne große Eingewöhnung suchen. Besonders geeignet findet er ihn für Rückhandspieler, die Hilfe im Überkopfspiel suchen – dank des höheren Balancepunkts und der verbesserten Ballausgabe. Vorhandspieler oder solche, die Wert auf schnelle Handhabung legen, finden ihn eventuell weniger passend.

  • Am besten für: Fortgeschrittene bis mittlere Spieler, besonders rückhandorientiert
  • Stärken: Power, Rebound-Effekt, Sweetspot-Fehlertoleranz, anpassbares Gewicht/Balance
  • Schwächen: Wendigkeit, Kontrolle bei hohem Tempo (besonders am Netz)
  • Empfohlen für: Spieler, die offensive Unterstützung und leichtere Power suchen

Bewertung nach Bereichen: Wo der Metalbone HRD+ 3.4 glänzt

Um Lesern einen schnellen Überblick über die Stärken und Schwächen des Schlägers zu geben, liefert der Tester eine qualitative Bewertung der Platzbereiche:

  • 1. Vibora und Tray (Mittelfeld): Bestes Spielgefühl, einfache Tiefe und Power, verbesserter Sweetspot
  • 2. Defensive (Hinterfeld): Einfachere Ballausgabe, weniger fordernd als das Vorgängermodell
  • 3. Abschluss (Smash): Fehlerverzeihender, leichter Power zu erzeugen mit weniger Technik
  • 4. Volley (Netz): Anspruchsvollster Bereich wegen Wendigkeit und Rebound bei hohem Tempo

Insgesamt überzeugt der Adidas Metalbone HRD+ 3.4 durch sein Offensivpotenzial, die anpassbare Balance und den verbesserten Komfort – eine starke Wahl für Spieler, die einen kraftvollen und weniger fordernden Padel-Schläger suchen.

Artikel geschrieben von

Practica Padel Team

Practica Padel Team

Spezialisten für die Aufbereitung von Einblicken von Padel-Trainern, Profispielern und vertrauenswürdigen Rezensenten. Unser Ziel ist es, Expertenwissen für jeden Spieler leicht verständlich und zugänglich zu machen.

READ MORE

Häufig gestellte Fragen

Welche Hauptmerkmale unterscheiden den Adidas Metalbone HRD+ 3.4 von anderen Padel-Schlägern?

Der Adidas Metalbone HRD+ 3.4 zeichnet sich durch sein anpassbares Schraubensystem, 16K-aluminierte Carbonflächen, High Memory-Gummikern, längeren 13,5-cm-Griff und Power Groove-Rahmentechnologie aus. Diese Merkmale bieten mehr Power, einen größeren Sweetspot und die Möglichkeit, Gewicht und Balance individuell anzupassen.

Für wen eignet sich der Adidas Metalbone HRD+ 3.4 am besten?

Dieser Schläger ist ideal für fortgeschrittene bis mittlere Spieler, besonders für diejenigen, die offensiv spielen und im Überkopfspiel Unterstützung suchen. Besonders empfohlen für rückhandorientierte Spieler, die Power und Fehlertoleranz wünschen, weniger geeignet für Spieler, die schnelle Handhabung und Wendigkeit priorisieren.

Wie funktioniert das anpassbare Schraubensystem und welche Vorteile bietet es?

Der Schläger verfügt über ein Schraubensystem, mit dem Spieler sowohl Gewicht als auch Balance durch Hinzufügen oder Entfernen unterschiedlich schwerer Schrauben anpassen können. Dadurch lässt sich das Spielgefühl individuell abstimmen – je nach Spielstil entweder kraftvoller oder wendiger.

Wie schlägt sich der Metalbone HRD+ 3.4 in der Defensive und bei Kontrollschlägen?

Der Schläger bietet mehr Fehlertoleranz und einen größeren Sweetspot als frühere Modelle, wodurch Fehltreffer zuverlässiger werden. Er liefert bei mittlerem Tempo eine gute Ballausgabe, aber das höhere Gewicht und die Balance können die Wendigkeit verringern, sodass Spieler bei schnellen Defensivaktionen besser vorbereitet sein müssen.

Was sind laut Test die wichtigsten Stärken und Schwächen dieses Schlägers?

Die wichtigsten Stärken sind Power, Rebound-Effekt, Fehlertoleranz des Sweetspots und anpassbares Gewicht und Balance. Schwächen sind die reduzierte Wendigkeit und weniger Kontrolle bei hohem Tempo, besonders bei schnellen Netzduellen oder aggressiven Volleys.

Wie unterscheidet sich der Metalbone HRD+ 3.4 vom Vorjahresmodell?

Im Vergleich zum Vorjahresmodell ist die neue Version etwas weicher, reaktiver und technisch weniger anspruchsvoll. Sie bietet einen größeren Sweetspot und bessere Ballausgabe, opfert aber etwas Wendigkeit und Kontrolle bei hohem Tempo, was es den meisten Spielern erleichtert, Power zu generieren.

Ist der Adidas Metalbone HRD+ 3.4 sein Geld wert?

Mit einem UVP von 390 € bietet der Metalbone HRD+ 3.4 ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis für Spieler, die einen kraftvollen, anpassbaren und fehlerverzeihenden Schläger suchen. Die fortschrittlichen Features und der gesteigerte Komfort rechtfertigen den Preis für fortgeschrittene Spieler, die ihr Offensivspiel verbessern möchten.