Wichtige Merkmale der Nox TL10 Quantum Schläger für Tino Libaak und Leo Augsburger
Der Kanal Padel Chiquito testet die Nox TL10 Quantum Padelschläger, die für Tino Libaak und Leo Augsburger entwickelt wurden – zwei aufstrebende Stars auf der Profitour. Beide Schläger sind hinsichtlich Material und Kern ähnlich aufgebaut, unterscheiden sich jedoch in Form und Spielverhalten. Der Test hebt hervor, dass diese Schläger, die aufgrund einer aktuellen Kontroverse nun im Überschuss vorhanden sind, bald zu attraktiven Preisen erhältlich sein könnten.
- Schlagflächenmaterial: 12K Carbonfaser
- Kern: HR-Schaum (wie im Schläger von Miguel Lamperti verwendet)
- Form (Libaak): Hybrid
- Form (Augsburger): Diamant
Vergleich der Hybrid- und Diamantform: Kontrolle versus Power
Der größte Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in ihrer Form. Der Libaak TL10 Quantum verwendet ein Hybrid-Format, was zu einer mittleren Balance und einem Fokus auf Kontrolle führt. Das macht ihn ideal für Spieler, die mehr Präzision und Stabilität im Defensivspiel suchen. Der Tester merkt an, dass das Hybrid-Modell trotz 12K Carbonfaser einen mittleren Touch und einen spürbaren Power-Boost bei schnellen Schlägen bietet, seine Hauptstärke aber darin liegt, Spielern in der Defensive zu helfen.
Der Augsburger TL10 Quantum hingegen hat eine Diamantform mit etwas höherer Balance. Dadurch wirkt der Schläger etwas kopflastiger („cabezona“), was sich in mehr Aggressivität und Power äußert, besonders bei kraftvollen Schlägen. Der Tester stellt fest, dass dieses Modell auch defensiv sehr gut reagiert, das Spielgefühl jedoch trockener ist und der Ballkontakt weniger spürbar als bei der Libaak-Version. Wenn jedoch Power gefragt ist, überzeugt der Augsburger mit beeindruckender Ballbeschleunigung.
Materialien und Spielgefühl: 12K Carbonfaser und HR-Kern
Beide Schläger sind mit einer 12K Carbonfaser-Schlagfläche und einem HR-Schaumkern ausgestattet – eine Kombination, die auch im Schläger von Miguel Lamperti zu finden ist. Diese Ausstattung sorgt für einen mittleren Touch – weder zu weich noch zu hart – und vermittelt ein reaktives Gefühl beim Ballkontakt. Der Tester betont, dass der HR-Kern die Schläger reaktiver macht als den Nox AT10 Genius von Agustín Tapia, besonders in Bezug auf Ballabgang und Reaktivität.
Während die 12K Carbonfaser eine Extraportion Power liefert, geht sie vor allem beim Hybrid-Modell von Libaak nicht zulasten der Kontrolle. Die Diamantform des Augsburger-Modells in Kombination mit denselben Materialien tendiert stärker zu Power und einem trockeneren Gefühl, was besonders offensive Spieler bevorzugen könnten.
Leistung auf dem Platz: Defensivspiel und Angriffsschläge
Der Tester gibt klares Feedback dazu, wie sich jeder Schläger in verschiedenen Spielsituationen verhält. Der Libaak TL10 Quantum brilliert in der Defensive, wo seine Hybridform und mittlere Balance helfen, die Position zurückzugewinnen und schwierige Bälle zu kontrollieren. Der mittlere Touch und der reaktive Kern ermöglichen zudem schnelle Übergänge von der Defensive in den Angriff, was ihn zu einer vielseitigen Wahl für Allround-Spieler macht.
Der Augsburger TL10 Quantum mit seiner Diamantform und höheren Balance wird als etwas schwerer zu manövrieren beschrieben, glänzt jedoch beim Punktabschluss. Der Tester hebt seine überlegene Power im Vergleich zum Nox AT10 Genius hervor, besonders wenn der Spieler viel Kraft einsetzt. Das trockenere Spielgefühl und die weniger ausgeprägte Ballrückmeldung sind jedoch nicht für jeden geeignet, insbesondere nicht für Spieler, die Kontrolle über rohe Power stellen.
Vergleich mit dem Nox AT10 Genius von Agustín Tapia
Beide TL10 Quantum Modelle werden mit dem beliebten Nox AT10 Genius von Agustín Tapia verglichen. Der Tester stellt fest, dass insbesondere die Augsburger-Version mehr Power als der AT10 bietet, wenn hart geschlagen wird – dank Diamantform und höherer Balance. Das Libaak-Modell ist zwar weniger aggressiv, bietet aber ein ausgewogeneres Erlebnis mit zusätzlicher Kontrolle und ist damit eine starke Alternative für Spieler, denen der AT10 zu sehr auf Angriff ausgelegt ist.
Dieser Vergleich ist besonders relevant für Spieler, die ein Upgrade oder einen Wechsel vom AT10 in Erwägung ziehen, denn die TL10 Quantum Schläger bieten eine andere Mischung aus Kontrolle und Power, abgestimmt auf die Spielstile von Libaak und Augsburger.
Potentieller Wert und zukünftige Verfügbarkeit der TL10 Quantum Schläger
Aufgrund aktueller Änderungen bei den Spielerverträgen und dem daraus resultierenden Überschuss an Schlägern mit ihren Namen, deutet der Tester an, dass diese Nox TL10 Quantum Modelle bald zu reduzierten Preisen erhältlich sein könnten. Das bietet Spielern die Möglichkeit, hochwertige Schläger mit Profi-Spezifikationen zu einem potenziellen Schnäppchen zu erwerben.
Der Tester empfiehlt, den Markt im Auge zu behalten, da die Unsicherheit über den Nox-Bestand zu erheblichen Rabatten oder sogar Verlosungen führen könnte. Für alle, die eine Mischung aus modernen Materialien, professionellem Design und die Wahl zwischen Kontrolle (Libaak) und Power (Augsburger) suchen, sind diese Schläger 2025 definitiv einen Blick wert.
Zusammenfassung der wichtigsten Testergebnisse
- Libaak TL10 Quantum: Exzellente Kontrolle, mittlere Balance, starke Defensivleistung, mittlerer Touch, reaktiver Kern.
- Augsburger TL10 Quantum: Mehr Power, höhere Balance, trockeneres Spielgefühl, stark bei Angriffsschlägen, etwas weniger Ballgefühl.
- Beide Schläger: 12K Carbonfaser-Schlagfläche, HR-Schaumkern, professionelle Verarbeitungsqualität, potenziell außergewöhnliches Preis-Leistungs-Verhältnis durch Überschuss.
- Verglichen mit Nox AT10 Genius: Augsburger bietet mehr Power; Libaak ist die ausgewogenere, kontrollorientierte Alternative.
Spieler, die einen Profi-Padelschläger mit Fokus auf Kontrolle oder Power suchen, finden in beiden TL10 Quantum Modellen überzeugende Optionen – vor allem, da sie durch Marktdynamik bald zugänglicher sein könnten als je zuvor.





