Oier Zuazuas unkonventioneller Weg zum Profi-Padel
Der Kanal stellt Oier Zuazua als eine besondere Persönlichkeit in der Welt des Profi-Padel vor. Anders als viele seiner Kollegen begann Oier seine Padel-Karriere erst mit 25 Jahren – ein später Einstieg im Spitzensport. Heute, mit 30 Jahren und auf Platz 33 der A1 Pádel-Rangliste, hebt sich seine Geschichte durch Widerstandsfähigkeit, schnellen Fortschritt und persönliche Entwicklung hervor.
Geboren in Vitoria, war Oiers Einstieg in den Padelsport nicht von früher Ambition oder Familientradition geprägt. Stattdessen entstand er aus einer Phase persönlicher Schwierigkeiten. Auf Anraten eines Psychologen suchte er Zuflucht in zwei Leidenschaften: Padel und Ernährung. Was als therapeutischer Ausgleich begann, entwickelte sich schnell zu einer lebensverändernden Leidenschaft – der Platz wurde zu seinem Rückzugsort, einem Ort der Konzentration und Meditation.
Wie aus Rückschlägen mentale Stärke wird
Oier spricht offen darüber, wie ihm Padel geholfen hat, negative Emotionen und Druck zu bewältigen – besonders in einer Zeit, als er als Sportwetten-Broker arbeitete, einen Job, den er als sehr stressig beschreibt. Der Rezensent hebt Oiers Fähigkeit hervor, Rückschläge in mentale Stärke auf dem Platz zu verwandeln. Er betont, dass der besondere Druck des Profisports, vor allem nach dem Entschluss, ernsthaft zu konkurrieren, von Außenstehenden oft unterschätzt wird.
Oiers schlimmster sportlicher Moment ereignete sich während einer Qualifikationsrunde in Budapest, als eine Reihe von Niederlagen und persönlichen Rückschlägen in einer schwierigen Pleite gipfelten. Er erinnert sich an die Frustration unerfüllter Erwartungen und die finanzielle sowie emotionale Belastung durch wiederholte frühe Ausscheiden. Dennoch betont er, dass diese Erfahrungen letztlich lehrreich waren: Sie lehrten ihn, mit Enttäuschungen umzugehen und Niederlagen als Chance für Wachstum zu sehen.
- Wichtige Lektion aus Niederlagen: „Enseñanza“ (Lehre/Lektion)
- Emotionale Erholung: Meistens erholt er sich innerhalb weniger Stunden und nutzt Rückschläge als Motivation, um wieder zu trainieren
Durchbruch und der Schritt zum Profi
Der Autor hebt Oiers Durchbruch bei einem Masters-Turnier in Südafrika hervor, bei dem das Erreichen des Viertelfinales einen Wendepunkt markierte. Dieser Erfolg bestätigte seinen Glauben an das eigene Potenzial und veränderte seine Einstellung vom hoffnungsvollen Amateur zum echten Profi. Oier beschreibt dies als den Moment, in dem seine Anstrengungen und Opfer Sinn ergaben – eine mentale Vorlage für zukünftigen Erfolg.
Sein später Einstieg ins Padel ist besonders bemerkenswert. Während viele Profis vom Tennis wechseln oder bereits in der Jugend trainieren, ist Oiers schneller Aufstieg vom Anfänger zum Hauptfeldspieler in nur fünf Jahren „eine echte Leistung“. Der Rezensent merkt an, dass Oiers Stil unorthodox ist – oft als „hässlich“ oder „anders“ bezeichnet –, aber sehr effektiv und schwer zu kontern, was ihn zu einem gefürchteten Gegner macht.
Tägliche Routinen und die Bedeutung gesunder Gewohnheiten
Oiers typischer Tag spiegelt die Disziplin wider, die auf Profiniveau erforderlich ist. Er steht früh auf, meist gegen 6:30 Uhr, und kombiniert körperliche Vorbereitung, Techniktraining und Arbeit im Kryptobereich. Seine Routine umfasst:
- Frühes Aufstehen und Dehnen
- Arbeit (2–3 Stunden im Bereich Kryptowährungen und Investments)
- Physisches Training mit einem Coach
- Padeltraining (oft Doppelsessions zur Verbesserung der Technik)
- Soziale Zeit mit Freunden und Familie
- Abendliches Lesen und Dehnen vor dem Schlafengehen
Dieser strukturierte Ansatz, kombiniert mit dem Streben nach ständiger Verbesserung, ist zentral für seinen Fortschritt. Der Autor betont Oiers Überzeugung, dass Ausdauer und gute Gewohnheiten wichtiger sind als angeborenes Talent – eine Botschaft, die er angehenden Spielern immer wieder mitgibt.
Tipps für angehende und professionelle Padelspieler
Oier gibt klare Ratschläge für Einsteiger im Padel: Glaube an dich, arbeite hart und entwickle starke Gewohnheiten. Er betont, dass Erfolg auch ohne natürliches Talent möglich ist, solange man engagiert ist und bereit zu lernen. Wer Profi werden will, sollte – wie er – dorthin ziehen, wo die besten Spieler und Trainer sind, zum Beispiel nach Madrid, um die Kultur, Routinen und Standards des Spitzensports aufzusaugen.
- Für Anfänger: Fokus auf Ausdauer, Selbstvertrauen und tägliche Anstrengung
- Für angehende Profis: Dort trainieren, wo die Besten sind, und von deren Gewohnheiten lernen
Persönliche Inspirationen und Vorlieben auf dem Platz
Musik und Inspiration spielen eine Rolle in Oiers Vorbereitung. Vor Matches bevorzugt er Lieder auf Baskisch wie „Alda pangora“ und manchmal energetische Remixe, um sich zu motivieren. Außerdem lässt er sich von Sportdokumentationen inspirieren, besonders von einer über Kobe Bryant und den Wandel des US-Basketballteams – sie zeigt, wie Führung und Disziplin den kollektiven Erfolg beeinflussen.
Gefragt, welchen Schlag er von einem anderen Spieler außerhalb der Top 20 „stehlen“ würde, lobt Oier die Víbora von Marcos Córdoba, betont deren Effektivität und seine eigenen Bemühungen, sie im Training nachzuahmen. Außerdem arbeitet er an seiner Rückhand-Volley, um sein Spiel weiter zu variieren.
Wichtige Erkenntnisse aus Oier Zuazuas Padel-Karriere
- Später Einstieg, schneller Aufstieg: Begann mit 25 Padel, jetzt mit 30 auf Platz 33 der A1 Pádel
- Padel als Zuflucht: Nutzt den Sport, um persönliche Herausforderungen zu meistern und Fokus zu finden
- Mentale Stärke: Verwandelte Rückschläge in Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsvorteil
- Tägliche Disziplin: Strukturierte Routinen und gesunde Gewohnheiten als Grundlage seines Fortschritts
- Ratschläge für andere: Harte Arbeit, Glaube und Lernen von den Besten sind entscheidend
- Einzigartiger Spielstil: Unorthodox, aber sehr wettbewerbsfähig und schwer zu bespielen
Oier Zuazuas Geschichte, wie sie vom Kanal präsentiert wird, ist ein starkes Beispiel dafür, wie Hingabe, Anpassungsfähigkeit und Lernbereitschaft späte Einstiege und anfängliche Rückschläge im Profi-Padel überwinden können.





