Technische Spezifikationen und Design-Ähnlichkeiten zwischen dem Nox AT10 18K und 12K 2025
Der Tester von Probando Palas hebt zunächst die engen Gemeinsamkeiten zwischen den Nox AT10 18K 2025 und AT10 12K 2025 Padel-Schlägern hervor. Beide Modelle haben die gleiche Hybridform, die zwischen rund und tropfenförmig liegt – ein Markenzeichen der Agustín Tapia Linie. Die Oberflächenstruktur ist identisch: ein sandiges, raues Finish auf der gesamten Schlagfläche, kombiniert mit einer 3D-Rauheit im Logo-Bereich. Beide Schläger verwenden den MLD Dual-Density EVA-Kern von Nox und verfügen über die gleichen Technologien, darunter ein achteckiger Griffabschluss und das neue abnehmbare Handschlaufen-System für 2025.
- Form: Hybrid (zwischen rund und tropfenförmig)
- Oberfläche: Doppelt rau (sandig + 3D-Logo)
- Kern: MLD Dual-Density EVA
- Griff: Achteckiger Griffabschluss
- Handschlaufe: Abnehmbares System
Der Hauptunterschied liegt in der verwendeten Carbonfaser: Das 12K-Modell besitzt 12K-Carbon, während das 18K-Modell 18K-Carbon verwendet. Diese Änderung beeinflusst das Spielgefühl und die Rückmeldung jedes Schlägers, was der Tester auf dem Platz ausführlich untersucht.
Gewicht, Balance und Haptik in der Hand
Beide Schläger sind hinsichtlich Gewicht und Balance nahezu identisch, was einen fairen Vergleich ermöglicht. Der AT10 18K wiegt 369g (mit Schutz und Overgrip) und hat einen Balancepunkt von 260mm. Der AT10 12K wiegt 367g (ebenfalls mit Schutz und einem auffälligen pinken Overgrip) bei einer etwas niedrigeren Balance von 258mm. Diese fast identischen Werte bedeuten, dass die einzige wirkliche Variable die Carbonfaser-Konstruktion ist.
- AT10 18K 2025: 369g, 260mm Balance
- AT10 12K 2025: 367g, 258mm Balance
Im Spielgefühl merkt der Tester an, dass die diesjährigen Modelle näher beieinander liegen als je zuvor. Der 12K wird als knapp unter mittelhart beschrieben, während der 18K mittel mit etwas mehr Weichheit ist. Der Unterschied in der Härte zwischen den beiden ist im Vergleich zu den Vorjahren kleiner geworden, sodass die Wahl weniger von der Festigkeit, sondern mehr von feinen Leistungsnuancen abhängt.
Leistung von der Grundlinie: Kontrolle, Sweetspot und Ballausgabe
Der Test beginnt mit dem AT10 12K. Der Schläger bietet hervorragende Handhabung und einen großzügigen Sweetspot. Der Tester lobt Nox für die konstant starke Leistung der AT10-Serie. Allerdings erfordert der 12K bei kühlen Bedingungen und mittlerem Tempo etwas mehr Einsatz, um Ballausgabe zu erzeugen – Spieler müssen die Hand aktiver bewegen, um den Ball von der Schlagfläche zu lösen. Seine Kontrolle ist herausragend, besonders bei Defensivschlägen und bei hohem Tempo, wo der Schläger auch bei außermittigen Treffern stabil bleibt.
Beim Wechsel zum AT10 18K fällt dem Tester sofort das etwas weichere Gefühl und die deutlich verbesserte Ballausgabe bei mittlerem Tempo auf. Der Dual-Density-Kern ist mit dem 18K-Carbon stärker spürbar und sorgt für eine progressive Rückmeldung: Weniger Kraftaufwand ist nötig, um Länge zu erzielen, und der Schläger fühlt sich auch ohne langen Schwung komfortabel an. Bei höherem Tempo bleibt der 18K kontrolliert und wird nicht zu lebendig – eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahresmodell. Für das Spiel von der Grundlinie bevorzugt der Tester den 18K, besonders für Spieler, die mühelose Länge schätzen, ohne auf Kontrolle zu verzichten.
Netzspiel und Volleys: offensive und defensive Eigenschaften
Am Netz behalten beide Schläger ihre hohe Wendigkeit. Der AT10 12K überzeugt mit einem progressiven, leicht trockenen Gefühl und bietet hervorragende Länge und Kontrolle bei Volleys. Der Tester hebt seine Zuverlässigkeit bei schnellen Ballwechseln hervor, wo er stabil und präzise bleibt. Bei offensiven Volleys und Slices ist die Rückmeldung des 12K linear und vorhersehbar, allerdings kann es bei mittlerem Tempo nötig sein, sich anzupassen, um zu vermeiden, dass Bälle an der Schlagfläche „kleben“.
Der AT10 18K liefert bei mittleren Volleys etwas mehr Ballausgabe, was es erleichtert, mit weniger Kraft Länge zu erzeugen. Bei höherem Tempo kann diese zusätzliche Lebendigkeit jedoch die Kontrolle etwas verringern und die Rückmeldung weniger progressiv machen. Für offensive Volleys ist der 12K die bevorzugte Wahl, da er eine linearere und kraftvollere Rückmeldung bietet. Für Stoppbälle und gefühlvolle Volleys ist die höhere Ballausgabe des 18K von Vorteil, da sie ein weicheres Händchen und eine leichtere Platzierung ermöglicht.
- Offensiver Volley (hohes Tempo): 12K bevorzugt für Kontrolle und Power
- Stoppbälle/gefühlvolle Volleys: 18K bevorzugt für leichtere Platzierung
- Volleys bei mittlerem Tempo: 18K etwas einfacher, aber bei Maximaltempo weniger progressiv
Der Tester betont, dass die Unterschiede subtil sind und beide Schläger sich dieses Jahr ähnlicher sind als zuvor – mit etwas mehr Festigkeit beim 12K und etwas mehr Komfort und Ballausgabe beim 18K.
Luftspiel: Bandeja, Vibora und Smash-Vergleich
Bei Überkopfschlägen beeindruckt der AT10 12K durch seine Handlichkeit und das ausgewogene Gefühl. Die sandige Rauheit und die Hybridform sorgen für guten Grip und Rückmeldung bei der Bandeja, während der Schläger leicht zu manövrieren bleibt. Beim Vibora fühlt sich der 12K bei höherem Tempo progressiver und reaktiver an und vermittelt ein direktes, kontrolliertes Gefühl.
Der AT10 18K bietet bei der Bandeja mehr Ballausgabe mit weniger Kraftaufwand, und die etwas weichere Schlagfläche lässt den Ball länger auf der Oberfläche verweilen, was das Spinpotenzial erhöht. Beim Vibora ist der Unterschied minimal, aber der Tester bevorzugt den 12K wegen seiner direkteren Rückmeldung und besseren Anpassung an schnelle Schwünge.
Bei Smashes überrascht der 18K mit mehr müheloser Power bei Topspin- und Drei-Meter-Smashes, dank seines Trampolineffekts. Bei geraden Smashes bleibt jedoch der 12K Favorit, da er eine lineare Kraftübertragung und weniger Tendenz hat, den Ball bei hohem Tempo zu „verschlucken“.
- Bandeja: 18K bevorzugt für leichtere Länge und Spin
- Vibora: 12K leicht bevorzugt für Reaktivität und Kontrolle
- Topspin/Drei-Meter-Smash: 18K bietet mehr mühelose Power
- Gerader Smash: 12K liefert linearere, vorhersehbare Power
Wichtige qualitative Bewertungen und finale Präferenzen
- Beide Schläger sind in der Leistung extrem nah beieinander, mit nur feinen Unterschieden durch die verwendete Carbonfaser.
- AT10 18K 2025 glänzt beim mittleren Tempo von der Grundlinie, bei der Bandeja und bei Topspin-Smashes und bietet mehr Ballausgabe und Komfort.
- AT10 12K 2025 überzeugt bei schnellen Volleys, Vibora und geraden Smashes mit festerer, linearer Rückmeldung und mehr Kontrolle bei maximalem Tempo.
- Der haptische Unterschied zwischen den beiden Modellen ist im Vergleich zu den Vorjahren kleiner geworden, sodass beide Schläger sehr vielseitig und für eine breite Spielerschaft geeignet sind.
- Die persönliche Präferenz hängt davon ab, ob man etwas mehr Ballausgabe und Komfort (18K) oder eine festere, kontrolliertere Rückmeldung (12K) bevorzugt.
Der Tester schließt, dass sowohl der Nox AT10 18K 2025 als auch der 12K 2025 zu den ausgewogensten und vielseitigsten Schlägern gehören, die erhältlich sind – ihre Unterschiede sind heute nuancierter denn je. Die Wahl hängt von feinen Vorlieben im Spielgefühl ab und nicht von gravierenden Leistungsunterschieden.





