Die Bedeutung der Korrektur häufiger Vorhand-Volley-Fehler im Padel
Der Kanal Mejora Tu Padel hebt hervor, dass das Angreifen am Netz zwar eine Lieblingsphase vieler Spieler ist, aber auch der Bereich, in dem entscheidende Fehler häufig passieren – besonders bei der Vorhand-Volley. Laut dem Rezensenten können diese Fehler Punkte kosten und den Fortschritt behindern, aber die meisten lassen sich mit dem richtigen Bewusstsein und der passenden Technik leicht beheben. Das Video konzentriert sich auf fünf der häufigsten Fehler, die Spieler bei der Volley von der rechten Seite machen, und bietet klare Demonstrationen sowie umsetzbare Lösungen.
Übermäßiger Ausholbewegung: Warum weniger beim Volley mehr ist
Der erste angesprochene Fehler ist die Tendenz, eine übermäßige Ausholbewegung bei der Vorbereitung auf die Volley zu verwenden. Der Rezensent erklärt, dass am Netz die Zeit begrenzt ist und die Geschwindigkeit des ankommenden Balls wenig Raum – oder Notwendigkeit – für eine große Ausholbewegung lässt. Viele Spieler nehmen den Schläger instinktiv zu weit nach hinten, ähnlich wie bei der Vorbereitung auf einen Grundschlag, was jedoch oft zu schlecht getimten oder ungenauen Schlägen führt.
Stattdessen empfiehlt der Ersteller eine kurze, kompakte Vorbereitung, wobei der Schläger in Ohrhöhe oder leicht vor den Augen gehalten wird. Das minimiert das Risiko, zu spät am Ball zu sein, und sorgt für einen kontrollierteren, effizienteren Treffpunkt. Der Fokus liegt darauf, Konstanz und Platzierung zu optimieren, anstatt unnötige Kraft einzusetzen.
Passives Warten: Das Risiko, den Ball nicht zu attackieren
Ein weiteres häufiges Problem ist das Warten auf den Ball, anstatt ihm entgegenzugehen. Der Rezensent zeigt, wie Spieler oft zögern, besonders nach ein paar Lobs, weil sie einen weiteren Lob fürchten und ihr Gewicht nach hinten verlagern. Diese passive Haltung führt zu verpassten Chancen und schwachen Volleys.
Die Lösung ist, eine aktive, vorwärtsgerichtete Einstellung am Netz zu bewahren. Spieler sollten darauf vertrauen, dass sie genug Zeit haben, auf einen Lob zu reagieren, müssen aber Verantwortung für jeden Ball übernehmen, der unter Netzhöhe kommt. Wer den Ball attackiert und in die Volley hineingeht, kann das Spiel bestimmen und wird nicht überrascht.
Zu viel Handgelenk: Kontrollverlust beim Volley
Der dritte Fehler betrifft übermäßige Handgelenksbewegungen, wenn versucht wird, Schnitt oder Spin in die Volley zu bringen. Zwar kann eine geschnittene Volley effektiv sein – vor allem, wenn der Ball nach dem Glas stark abfällt – doch der Rezensent warnt davor, den Spin nur mit dem Handgelenk zu erzeugen. Das führt oft zu flatternden Bällen und Kontrollverlust, besonders bei schnellen Bällen.
Stattdessen rät der Kanal, den Spin mit der Hand- und Unterarmbewegung zu erzeugen. Der technische Schlüssel ist, den Ellbogen anzuheben und nach vorne sowie leicht nach unten zu führen, anstatt das Handgelenk zu schnappen. So entsteht eine stabilere, kontrollierte Volley, die dennoch den gewünschten Effekt erzielt, ohne an Präzision zu verlieren.
Immer Schnitt: Die Bedeutung der Entscheidung bei Volleys
Viele Spieler verfallen in die Gewohnheit, immer eine geschnittene (Schnitt-)Volley zu spielen, unabhängig vom ankommenden Ball. Der Rezensent weist darauf hin, dass eine geschnittene Volley zwar oft effektiv ist, aber nicht immer die beste Wahl darstellt. Zum Beispiel kann der Versuch, einen schnellen oder tiefen Ball zu schneiden, zu Fehlern oder schwachen Rückgaben führen.
Entscheidungsfähigkeit ist entscheidend. Der Ersteller zeigt, dass manchmal eine flache, blockende Volley die optimale Antwort ist, besonders gegen schnelle oder tiefe Bälle. Wer den Ball liest und den Schlag anpasst – je nach Bedarf zwischen Schnitt und flach wechselt – behält die Kontrolle und setzt den Gegner unter Druck. Die Fähigkeit, schnell zwischen verschiedenen Volley-Techniken zu wechseln, hängt auch mit dem vorherigen Tipp zur kurzen, kompakten Vorbereitung zusammen.
Den Split-Step vernachlässigen: Aktiv und bereit am Netz bleiben
Der letzte Fehler ist das Unterlassen des Split-Steps, eines kleinen Aktivierungssprungs, der den Körper darauf vorbereitet, explosiv in jede Richtung zu starten. Der Rezensent merkt an, dass das Stehen mit flachen Füßen am Netz die Reaktionsfähigkeit verringert und es erschwert, auf schnelle oder unerwartete Bälle zu reagieren.
Wer den Split-Step genau dann macht, wenn der Gegner zum Schlag ausholt, kann die Beine laden und ist bereit, schnell abzustoßen. Das verbessert nicht nur die defensive Abdeckung – etwa beim Reagieren auf einen Lob – sondern auch die offensive Bewegung, sodass aggressivere und besser getimte Volleys möglich werden. Der Split-Step ist eine subtile, aber essenzielle Gewohnheit, die man bei allen Top-Spielern im Tennis und Padel beobachten kann.
Wichtige Erkenntnisse zur Verbesserung deiner Vorhand-Volley-Technik
- Halte die Vorbereitung kurz: Vermeide übermäßiges Ausholen für besseres Timing und mehr Kontrolle.
- Attackiere den Ball: Gehe nach vorne und übernimm Verantwortung für Bälle unter Netzhöhe.
- Nutze den Arm, nicht nur das Handgelenk: Erzeuge Spin mit der Hand- und Unterarmbewegung, nicht durch das Schnappen des Handgelenks.
- Passe deine Volley an: Wähle zwischen Schnitt und flacher Volley je nach Geschwindigkeit und Höhe des ankommenden Balls.
- Setze immer den Split-Step ein: Bleibe aktiv und bereit, dich am Netz zu bewegen, um Reaktion und Positionierung zu verbessern.
Wer sich auf diese Korrekturen konzentriert, kann seine Volley-Fähigkeiten deutlich verbessern, mehr Punkte am Netz gewinnen und ein effektiveres, dynamischeres Padelspiel genießen.





